Nach den Herbstferien…Am Anfang der Woche

Am ersten Montag nach den Herbstferien haben mir meine Kinder zwei indirekte Hinweise darauf gegeben, was sie bewegt hat.

Nummer 1 war ganz sicher der abgebrannte Goetheturm. Das wurde in der Schule diskutiert, es wurde spekuliert, wie es passieren konnte und es wird geraten, wann und aus welchem Material der Turm nachgebaut wird. (Die Stadt Frankfurt hat eine Abstimmung gestartet, wie der Goetheturm rekonstruiert werden soll.) Die Kinder machen sich Gedanken, ob doch nicht aus Metall, was nicht brennen aber doch schmelzen kann. Und ich habe impulsiv abgestimmt: dem Original getreu.

Wir haben eine Fahrradtour dahin unternommen und uns die Reste angeschaut. Die Kinder waren traurig. Sie haben ihren Erinnerungen an den Spielplatz und Goetheturm-Wald nachgetrauert, ohne zu verstehen, dass in diesem Moment neue Erinnerungen entstehen. Ganz toll fanden sie den nachgebauten Turm, den eine Familie gebaut hat und vor den Zaun gestellt hat – mit 4 Lego-Figuren auf der Aussichtsplattform – schöne Idee, fand ich auch!

Und schön, dass die Kinder bei so etwas emotional werden und nicht nur bei dem Streit, um ein Spielzeug…

Am Montagabend ist nicht viel mehr vom Wochenende übrig – noch ein paar Stück von der Sonntagsquiche (und ein Versuch in Sachen Food-Photography – brauche definitiv einen schöneren Hintergrund für die Bilder…),

… und ein Thema vom Arte Junior Journal – über Kinderarmut in Deutschland… War heute auch auf zeit.de.

In diesem Sinne werde ich versuchen, eine sinnerfüllte Familienwoche zu gestalten und den Kindern zu zeigen, wie man die Welt immer wieder ein Stückchen besser machen kann.

Severina Kiriakova

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