Adventskalender?!

Adventskalender Kinderbuch

Es wird heute kein langer Post. In den letzten Jahren als Mutter ist die Vorweihnachtszeit schon im November stressig. Weihnachtsfeiern – der Kinder und eigene, über Geschenke nachdenken, Adventskerze, Weihnachtsbaum, Ferien planen, Familiengeburtstage feiern. Es ist viel los! Und heute Nachmittag musste ich dazu noch mit meinem Sohn zum Friseur, kochen, waschen und die ersten Plätzchen backen (dazu bald mehr, wenn diese hoffentlich am Freitag verziert sind) – und das innerhalb von drei Stunden.

Und ganz vergessen hatte ich DEN Adventskalender – ja, ich musste ihn heute befüllen und aufhängen, da es morgen nicht klappen wird. Und habe versucht es ausgewogen zu halten – ein paar Süßigkeiten, ein paar Nüsse, Kinderbücher an manchen Tagen, Kinokarten, einen Zettel mit einem Eventversprechen: Weihnachtsbaum kaufen gehen, eine Kerze, ein Auto. Und dennoch möchte mein Sohn einen „stinknormalen“ Adventskalender – mit Schokolade. Und verhandelt schon mit dem Papa! Meine Geschichte darüber, dass die Kinder früher nichts hatten und der erste Adventskalender darin bestand, Striche an die Wand zu zeichnen, um die Tage bis Weihnachten abzuzählen… hat nicht viel gebracht. Der Kommentar von meiner Tochter: „Dann dürften wir endlich an die Wand zeichnen!“ So muss es sein – immer das Positive suchen und sich den Spaß nicht nehmen lassen.

Aber zurück zu dem Adventskalender: Das Thema wird heiß diskutiert – selbst gebastelt – ja oder nein, was ist zu viel, was kommt rein, bekommen Kinder zu viel Süßes in der Adventszeit und es darf ja nicht Schokolade sein. Plätzchen aber sind nicht so schlimm! Mit solchen Diskussionen fangen ich gar nicht an und mache es, wie es mir gefällt. Ich hoffe, dass der Adventskalender dieses Jahr auch den Kindern gefällt – abwechslungsreich und doppelt gefüllt – für zwei eben.

Und ich persönlich freue mich auf die ganzen Lese-Adventskalender im Internet und vor allem in den sozialen Medien. Unter #leseadvent2017 findet man auf Instagram einen Adventskalender mit 24 Türchen, hinter denen sich Kinderbücher verstecken (nein ich werde nicht bezahlt, darüber zu schreiben – finde persönlich die Idee prima!). Bis jetzt habe ich verstanden, dass sie verlost werden – ich hoffe, sie werden auch vorgestellt. Jedenfalls werde ich es mit Interesse verfolgen. Und meinen Kindern davon erzählen. Und hoffen, dass sie sich bald auch für immaterielle Adventskalender begeistern können!

Kaum bin ich beim Thema Adventskalender in Gedanken angekommen, ist meine Tochter heute schon mit den ersten Weihnachtsgeschenken aus der Schule zurückgekommen. Ein bisschen zu früh – dafür aber schön und selbstgemacht.

Und hier ein Vers aus der Weihnachtskarte, die ich von ihr bekommen habe:

Fichten, Lametta, Kugeln und Lichter,

Bratäpfelduft und frohe Gesichter.

Freude am Schenken – das Herz ist so weit.

Wir wünschen allen: Eine fröhliche Weihnachtszeit!

 

Severina Kiriakova

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