5 Erkenntnisse über Kindererziehung aus der Schweiz

Wie oft wird über Kindererziehung gesprochen, wie oft wird es kritisiert und diskutiert? Wie oft versuchen wir Erwachsene, die Kinder zu modellieren und es fühlt dich dabei weder Kind noch Mutter/Vater gut. Oder auch nicht die Lehrer, die vom System und den Gesetzen dazu gezwungen sind, Kinder in bestimmte Muster einzustufen, anzupassen, zu analysieren und zu bewerten.

Ein aktueller Artikel der Tageswoche aus der Schweiz hat ein Interview mit Remo Largo (Autor von „Babyjahre“ – einem der geläufigsten Bücher über Kindergroßziehen und Erziehung im deutschsprachigen Raum) veröffentlicht. Hier 5 Dinge, über die im Interview gesprochen wird und über welche wir ein paar Gedanken verlieren sollten. Es lohnt sich! Immer wieder!

  1. Kinder sind keine Knetmasse! Und wir können und sollen sie nicht nach unserem Gutdünken formen!
  2. Ein Kind kann nur dann gut lernen, wenn es genug Zuwendung und Geborgenheit bekommt!
  3. Ein Kind muss sich nicht mit anderen vergleichen! Es darf auch nicht von den Lehrer mit den anderen verglichen werden. Nur so kann es ein gesundes Selbstwertgefühl entwickeln!
  4. In der Schweiz haben an einer Schule die Lehrer aufgehört Berichte und Beurteilungen über die Kinder zu schreiben, wie das verlangt wird. Die Eltern fanden das gut!
  5. Wir sollten bei uns Erwachsene im Kleinen anfangen – ob es um die Berichte oder um das Selbstvertrauen geht – denn wir können das ändern! Dann wird es auch unseren Kindern besser gehen!
Severina Kiriakova

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