Vor dem Wochenende: Familie, Mehrsprachigkeit, Kunst

Endlich Wochenende! Und hier ein paar Artikel, die ich in den letzten Tagen gelesen habe und die einiges zum Nachdenken bieten.

  • Ein paar Gedanken zum Versagen der Kleinfamilie, darüber, ob Großfamilie die Lösung ist und was heutzutage als Familie bezeichnet wird: „Wenn Sie damit meinen, dass Menschen mehr Kinder bekommen sollen: Nein, die Leute sollen so viele Kinder bekommen, wie sie wollen, ob das jetzt null sind oder fünf. Meine Kritik an der Kleinfamilie bezieht sich auf die Zahl der Erwachsenen, nicht auf die Zahl der Kinder.“
  • Ein Interview mit der Leiterin des Instituts für Deutsch als Fremdsprache an der Universität München über Mehrsprachigkeit heutzutage und die Wichtigkeit der Muttersprache: „Ja. Wir müssen dieses Schubladendenken überwinden, diese Ideologie, die Sprachen als abgeschlossene Systeme betrachtet. Jede Förderung einer Sprachkompetenz fördert die Gesamtsprachkompetenz. Kinder, die ihre Muttersprache gut beherrschen, sind auch in der deutschen Sprache besser.“
  • Eine Einladung zur aktuellen Ausstellung in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt – auch für mich als Nicht-Connaisseur von Interesse: „Glanz und Elend in der Weimarer Republik“. Ich war selber noch nicht da – ist aber für mich aus einer rein nicht-künstlerischen Perspektive interessant: 100 Jahre später scheinen die aktuellen Themen sich wenig verändert zu haben…Kann man auch mit Kindern besuchen oder die Kinder in der Minischirn spielen und entdecken lassen und sich zwei Stunden Auszeit gönnen – sehr empfehlenswert und bei Kindern beliebt.
Severina Kiriakova

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